Lehrerinterview mit StRefin Julia Stahl

Fächer: Latein, Geschichte

Casiopeia: Warum sind Sie eigentlich Lehrerin geworden und würden Sie es wieder werden?

Stahl: Natürlich. Lehrer sein ist eine Berufung. Ich finde es großartig, Kindern etwas beibringen zu können. Ich mag es, Denkprozesse bei Schülern anregen zu können.

C: Was ist Ihr Eindruck vom Casi?

S: Es ist eine altehrwürdige Schule. Als ich es mir das erste Mal im Internet angeschaut habe, dachte ich mir, dass das ein sehr eindrucksvoller Bau ist, der mit anderen Schulen, an denen ich bisher war, nicht zu vergleichen ist. Ich habe auch einen sehr guten Eindruck von den Klassen, die ich unterrichten darf. Man ist sehr freundlich mir gegenüber.

C: Haben Sie einen Lieblingswitz?

S (überlegt länger): Nicht direkt, aber ich höre derzeit öfter den hier: “Woran erkennt man einen Veganer? – Er sagt es Dir.” Ich finde ihn eher nur halbwitzig. Es passt häufig, aber die Leute führen ein einwandfreies Leben. Der Witz ist aber auch schon zum Schmunzeln.

C: Was würden Sie anders machen, wenn Sie noch einmal Schülerin wären?

S: Ich würde nicht mehr so schüchtern sein und ich glaube, dass meine Noten noch besser gewesen wären, hätte ich mich öfters gemeldet.

C: Was haben Sie für Hobbys?

S: Ich bin Geschichtslehrerin und lese deshalb sehr gerne und sehr viel. Ich lese aber generell alles Mögliche und sehr viel im Internet.

C: Was war Ihr peinlichstes Erlebnis?

S (überlegt sehr lange): Mir fällt etwas von heute ein. Ich habe meine Jacke vergessen und habe mein Handy nicht auf lautlos geschaltet und dann ist es bei Herrn Wehrfritz angesprungen, was sehr peinlich war.

C: Woher kommen Sie?

S: Ich komme aus der Nähe von Haßfurt und bin dann nach Schweinfurt gezogen und zur Schule gegangen und studierte dann in Bamberg.

C: Haben Sie noch ein anderes Lieblingsfach?

S: Geographie. Ich hätte es sehr gerne studiert, aber leider ist die Kombi Latein-Geographie nicht vorhanden. Dann nahm ich Geschichte, weil es sehr interessant ist. Auch Ethik ist sehr interessant.

C: Würden Sie wieder ans Casimirianum kommen, wenn Sie könnten?

S: Sehr gerne. Es wäre wunderbar, hierher zu kommen. Aber leider stehen die Chancen dafür sehr schlecht.

C: Warum wählten Sie Latein?

S: Weil ich darin schon immer sehr gut war und auch den Leistungskurs, wie es damals hieß, für Latein nahm.

C: Beschreiben Sie sich mit drei Adjektiven!

S: Aufgeschlossen, offen, sehr spontan, gesellig. Es gäbe noch mehr, aber das beschreibt es sehr gut.

C: Danke für das Interview!

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