Lehrerinterview mit StR Kevin Keil

Fächer: Mathematik, Physik

Alter: 27

Abischnitt: 1,7

Casiopeia: Warum sind Sie Lehrer geworden und würden Sie wieder Lehrer werden?

Herr Keil: Ich habe schon in der Oberstufe gemerkt, dass es mir Spaß macht, Schülern was beizubringen. Da hatte ich eine Fördergruppe für jüngere Schüler. Das war der erste Schritt in die Richtung und während des Lehramtsstudiums und der ganzen absolvierten Praktika hab’ ich gemerkt, dass das genau das ist, was mich interessiert: mit Schülern, jungen Menschen, zusammenzuarbeiten und ihnen was beizubringen. Diese Entscheidung würde ich auf jeden Fall wieder treffen.

C: Was war oder ist Ihr erster Eindruck vom Casi?

K: Ich würde sagen: kleine, schöne, kompakte Schule. Mir hat der Altbau auf den ersten Blick gefallen. Kulturell und architektonisch schön anzuschauen. Alles recht eng beieinander, ist mir aufgefallen, recht verwinkelt.

C: Haben Sie einen Lieblingswitz?

„Sonntagfrüh, Fritzchen schmiert sich ein Käsebrot und geht damit in Richtung Kirche und möchte den Gottesdienst besuchen. Vor der Kirche ist ein Graben und der Pfarrer begrüßt jeden Kirchgänger, dann sagt er zu Fritzchen: ,Nein, nein, Fritzchen, mit deinem Käsebrot darfst du nicht in die Kirche.‘ Später hält der Pfarrer seine Predigt, das Fritzchen döst langsam ein, da sagt der Pfarrer: ,Und Gott läuft über die Brücke …‘ Da schreckt das Fritzchen hoch und schreit: ,Hoffentlich frisst der mein Käsebrot nicht.‘“

C: Was würden Sie anders machen, wenn Sie noch einmal Schüler wären?

K: Ich war eigentlich ein immer sehr braver Schüler, hatte aber natürlich auch meine speziellen Fächer, für die ich mich interessiert habe und was gemacht habe, die anderen habe ich einfach schleifen lassen. Naja, am Abischnitt sieht man ja, dass es trotz des jahrelangen Schleifenlassens nicht in die Hose ging, aber trotzdem. Die Lehrer hätten schon manchmal mit mir zu kämpfen, damit ich mich auch ein bisschen am Unterricht beteilige. Vielleicht hätte ich in der Hinsicht was anders gemacht. Zudem hatte ich in der 9. Klasse eine längere Durststrecke, typisch pubertäres Phänomen.

K: Was sind Ihre Hobbies?

K: Fußballspielen, Schwimmen, Tauchengehen und vielleicht ein bisschen Beachvolleyball.

C: Was macht Weihnachten für Sie aus?

K: Weihnachten ist einfach eine Zeit, in der man wieder runterkommt, den Stress beiseite legen kann und mit der Familie ein frohes Fest haben kann. Gerade wenn die Geschwister wie bei mir in ganz Bayern verstreut sind, trifft man sich da mal wieder, ein klassisches Familientreffen – schöne, besinnliche Zeit eben.

C: Was war Ihr peinlichstes Erlebnis oder was war Ihr bester Streich?

K: Fällt mir spontan leider nichts ein. Streiche habe ich tatsächlich nicht gespielt. Hab’ zwar mal einen Verweis kassiert, aber nicht für einen Streich.

C: Beschreiben Sie sich in drei Adjektiven!

K: Ich würde sagen: klein, ruhig und sportlich.

Das Interview führte Jonas Nagel.

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